So gewinnt man im Lotto….und so nicht!

Ganz klar: Lotto und Eurojackpot sind in erster Linie Glücksspiele. Eine sichere Methode zum Gewinnen gibt es also nicht. Jedoch kann der Spieler seinem Glück durchaus etwas nachhelfen, indem er den einen oder anderen Tipp einmal versucht. Einer der angenehmen Nebeneffekte der EU und der Globalisierung ist, dass man an Lotterien weltweit teilnehmen kann. So bietet es sich an, sich ein wenig umzusehen und nicht nur auf ein Pferd, pardon, auf eine Lotterie zu setzen. Im Internet findet man Services, die wie eine virtuelle Lottoannahmestelle für Lotterien weltweit funktionieren. Informieren und auch einmal Unbekanntes versuchen, könnte sich also lohnen.

Hilfreiche Tipps, um die Lotto Gewinnaussichten zu verbessern

Auf den ersten Blick erscheinen die Spiele mit großen und sehr großen Jackpots am aussichtsreichsten. Das ist so nur bedingt richtig. Wenn man zum Beispiel liest, dass beim Eurojackpot 90 Millionen ausgespielt werden, so handelt es sich dabei nicht um den Hauptgewinn, sondern um die gesamte Gewinnsumme, die ausgeschüttet wird. Zuerst müssen sich schon einmal 12 Gewinnklassen die Summe teilen. Dann kommt es darauf an, wie viele Spieler in den entsprechenden Gewinnklassen gelandet sind. Daher kann man nur in etwa sagen, wie hoch der Gewinn pro Klasse sein wird. Sollten weitere Fragen zum EuroJackpot bestehen, findet man im Internet viele Informationen zum Thema.

Den „Run“ auf großzahlige Jackpots können clevere Spieler für sich nutzen. Denn: Folgerichtig werden nicht so viele Teilnehmer um kleinere Töpfe spielen. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen steigt. Natürlich führt auch hier der Zufall Regie, denn auch bei kleineren Lotterien werden die Gewinnzahlen nach dem Zufallsprinzip gezogen. Jedoch können hier richtige Tipps direkt sehr viel höher dotiert sein, als in Spielen mit vielen Teilnehmern. Ein Beispiel: Bei einem kleineren Spiel entfallen auf eine Gewinnklasse 10 000 Euro, die ausgeschüttet werden. Da das Spiel wenig bekannt ist, haben in der fraglichen Gewinnklasse nur fünf Spieler richtig getippt. Es bekommt also jeder 2 000 Euro. In einem größeren Spiel haben in der gleichen Klasse 150 Spieler richtig getippt, es bekommt also jeder 66,66 Euro.

Viele Menschen tippen Zahlen, die für sie eine wichtige Bedeutung haben. Oft sind das Geburtsdaten was bedeutet, dass die Zahlen zwischen eins und dreißig sehr oft getippt werden. Hier kann es hilfreich sein, den Zufall für sich arbeiten zu lassen. Viele Lotterien, übrigens auch der Eurojackpot, bieten den sogenannten Quicktipp an. Dabei werden für den Spieler vom System zufällig gewählte Zahlen gesetzt. Interessant ist, dass statistisch gesehen diese Quicktipps wenn sie denn gewinnen, oft höhere Summen ergeben, als die persönlichen Zahlen. Der Grund liegt auch hier auf der Hand: Die Wahrscheinlichkeit dass bei einem Quicktipp-Sechser viele Spieler die gleichen Zahlen haben, ist sehr unwahrscheinlich. Der Gewinn muss also nicht mit sehr vielen Spielern geteilt werden.

Eine weitere gute Möglichkeit ist das Lotto-Systemspiel. Hier wählt der Spieler einmal eine bestimmte zulässige Anzahl an Zahlen und entscheidet, in wie vielen Spielen diese Zahlen getippt werden sollen. Für das Systemspiel gibt es einen eigenen Lottoschein oder eine eigene Oberfläche, falls virtuell gespielt wird. Das System setzt jetzt die gewünschten Zahlen in der angegebenen Häufigkeit. Wenn die gewählte Zahlenreihe ganz oder teilweise gewinnt, gewinnt der Spieler nicht nur ein Spiel sondern alle, die er gesetzt hat. So können auf einem Schein mehrere Gewinne entstehen. Das Systemspiel kostet etwas mehr Einsatz, doch wenn so ein Schein gewinnt, lohnt sich dieser allemal.

Diese Methoden funktionieren leider nicht

Manche Lottospieler holen den Rat der Wahrsagerin oder des Astrologen ein. Sie lassen sich von entsprechenden esoterischen Anbietern ihre „absolut sicheren“ Glückszahlen errechnen. Leider ist dies nur für die esoterischen Dienstleister lukrativ, die sich solche Dienste sehr gut bezahlen lassen. Der Lottogewinn ist, auch wenn man es ungern hört, wirklich reiner Zufall. Und auch mit entsprechenden übersinnlichen Mitteln ist nicht vorhersagbar, ob eine Zahlenreihe gewinnen wird. Wer über derartige Methoden nachdenkt fährt sicher besser, wenn er das Geld, dass er auszugeben bereit ist, in einen oder mehrere Systemscheine, am besten noch bei verschiedenen Lotterien, investiert.

So mancher Lotto-Fan macht sich große Gedanken über sein Lieblingsspiel. Er beobachtet oft über lange Zeit die Ziehungen und glaubt, Statistiken ableiten zu können. Leider haben diese Menschen, die dann ihre vermeintlichen Erkenntnisse im Internet zum Besten geben, den mathematischen Zufall nicht begriffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Zahl fällt oder nicht, ist bei jeder Ausspielung erneut gleich hoch. Vorherige Spiele haben darauf keinerlei Einfluss. Wenn mit Kugeln gezogen wird ist gerne schon einmal das Argument, dass sich die Bälle ja abnutzen. Nein, dass tun sie nicht! Denn selbstverständlich wird bei jeder Ziehung ein neuer Satz Zahlenbälle verwendet.

Einige Spieler schwören auf Muster und Reihen. Beispiel: Man kreuzt jede dritte Zahl in einer Reihe an. Oder: Man wählt die Zahlen so, dass eine Figur aus den Kreuzen entsteht. Auch das bietet keinen nennenswerten Vorteil, selbst wenn man ein stilisiertes Kleeblatt für Glück oder ein Dreieck für Reichtum ankreuzt. Auch die eigene Glückszahl immer wieder auszählen, in etwa: meine Glückszahl ist fünf, also kreuze ich jede fünfte Zahl an, nützt überhaupt nichts.

Wo bliebe der Nervenkitzel und die Chancengleichheit?

Sicher mag es hin und wieder frustrierend sein, dass man zwar die Aussichten verbessern, aber das Glück eben nicht anschieben kann. Aber, mal ehrlich: Wo bliebe dann der Reiz des Spiels? Und wo die Chancengleichheit? Ist es nicht schön zu wissen, dass bei der Ziehung der Zahlen nicht nur man selbst sondern viele andere Lottospieler auch mitfiebern? Die Gewinner dürfen dann mit Recht sagen: Heute habe ich wirklich Glück gehabt.